Produktionsmanagement in der Verlagsherstellung
  • Herstellung
  • Kostenoptimierung
  • Digital Publizieren Die industrielle Buchproduktion hat traditionelles Bücher- machen vermeintlich in den Hintergrund gedrängt. Dabei sind Typographie und Ausstattung nicht immer und zwingend eine Kostenfrage. Es wird aber immer so getan, als seien schlecht gemachte Bücher Folge des industriellen Charakters heutiger Produk- tionsweisen. Und diese seien nun mal dem Zeit- und Kosten- druck geschuldet. Werden da nicht zwei Missverständnisse addiert? Denn erstens haben gut gemachte Bücher ihren Markt, wenn der Inhalt trägt. Und zweitens kann Kontrolle von Stückkosten allein heute wirtschaftlichen Erfolg nicht mehr sicher stellen. Nur die konstruktive Analyse von Prozessen und Schnittstellen der Buchherstellung schafft die Voraussetzung für dauerhaften Erfolg. Dazu muss man vom Büchermachen im traditionellen Sinn wie auch von der Markt- und Technologie-Entwicklung genug verstehen. Dass die dynamische Entwicklung der digitalen Technologie heute kein Schreckgespenst, sondern eine Option ist, derer man sich mutig bemächtigen muss, gehört ebenfalls zu den unver- meidlichen Erkenntnissen. Wer morgen noch Bücher machen will, muss heute über das Büchermachen anders zu denken lernen. Lesen Sie auch: »Ist Digitaldruck tot?« zurück nach oben