Perspektiven der Herstellung [1994] Auszug »... Autoren werden ... vom ideellen zum materiellen Erzeuger, der seine Gedanken in plattformunabhängige und letztlich weltweit verfügbare Formen bringen kann, die ein inhalt- liches und technisches Zwischenstadium der Veröffentlichung nicht mehr zwingend erfordern. Um so mehr werden Verlage darauf angewiesen sein, sich durch inhaltliche und technische Kompetenz für den Prozeß der Veröffentlichung und des Informationsaustauschs unentbehrlich zu machen. Parallel ergibt sich eine fast aus identischen Quellen gespeiste Entwicklung im grafischen Gewerbe, die im Grunde nur als Revolution des Bereichs der Druckvorstufe bezeichnet werden kann ... Mehr als beim gedruckten Buch wird es darauf ankommen, die in Aussicht genommene Funktionalität der Anwendung zu definieren. Sie wird jedenfalls stark von den Bedürfnissen der potentiellen Nutzer her zu bestimmen sein... Im übrigen läuft diese Entwicklung langfristig darauf hinaus, zu einheitlichen Produktionsschienen Satz, Druck, Binden zu kommen, wobei Satz eher als Schnittstelle zur Daten- übernahme zu sehen sein wird. Printing on Demand wird sich letztlich nur unter dieser Voraussetzung realisieren lassen.« Einzelheiten anfordern zurück nach oben